Mit gesunder Ernährung und Sport die Cellulite bekämpfen

Cellulite mit Sport bekämpfen

Mit Bewegung und gesunder Ernährung (obst- und proteinreiche Ernährung) kann die Hautbeschaffenheit über die Ankurbelung des Stoffwechsels und Aufbau der Muskelmasse deutlich verbessert werden. Die Festigung des gesamten Bindegewebes erfolgt dabei in vier folgenden Schritten:

1. Abbau des Fettgewebes:

Wer zu viele kurzkettige, schnell verfügbare Kohlenhydrate über einen längeren Zeitraum verzehrt, spürt sie an den Oberschenkeln und Po in Form von Cellulite. Denn: Kohlenhydrate, Glucose und fettreiche Nahrung gelten als Hauptverursacher der Orangenhaut. Dennoch sollten Radikaldiäten, wie die Null-Diät oder einseitige Diäten, vermieden werden, da sie die Cellulite nicht nur fördern, sondern diese auch noch verstärken. Auch das wertvolle Eiweiß (Muskelmasse) wird während einer Null-Diät abgebaut, was für die Stützfunktion und damit straffe Konturen verheerend ist.

Wasser auf der Haut2.Wasseransammlungen ausleiten

Zu einer optischen Verschlimmerung von Orangenhaut kommt es auch, wenn sich Wasser im Gewebe sammelt. Die meisten Experten raten in solchen Fällen zu einer basenreichen Ernährung, um das überschüssige Wasser auszuschwemmen. Zu basenüberschüssigen Ernährung zählen zum Beispiel Obst, Gemüse und kaliumreiche Nahrungsmittel.

Diese Lebensmittel mindern Cellulite:

  • Geflügel und mageres Rindfleisch
  • Buttermilch und Molke
  • Sojaprodukte
  • Vollkornprodukte
  • frisches Obst
  • frisches bzw. gegartes Gemüse
  • Leinsamen (hohes Gehalt an wertvollen Fettsäuren (Omega 3) und Ballaststoffen)
  • Eiweißdrinks

Diese Lebensmittel fördern die Cellulite:

  • Kohlenhydratreiche Nahrung, wie Weißbrot, süßes Gebäck, Cola
  • Fettreiche Nahrung, wie Pommes Frittes, Schweinefleisch, tierische Fette, gehärtete Fette
  • Nikotin und Alkohol

3.Das Bindegewebe stärken

Das Bindegewebe einer Frau ist aufgrund der biologischen Anforderungen, wie Schwangerschaft, anders gestaltet als das eines Mannes. Es ist lockerer und elastischer. In bestimmten Situationen, wie Schwangerschaft, ist es auch von Vorteil, das sich das Gewebe ausreichend dehnen kann, in der übrigen Zeit erweist es sich als Plage. Belastet wird es zudem durch Radikaldiäten, falsche Ernährung und mangelnde oder falsche Bewegung. Das Resultat ist ein schwaches und ausgeleiertes Bindegewebe, das zumeist nur mit Hilfe von Operationen wieder in optisch ansprechende Form wieder hergestellt werden kann. Doch das muss nicht sein. US-Biochemiker haben herausgefunden, dass die Zugabe von Aminosäuren in Kombination mit Vitamin C den Aufbau von Kollagenfasern des Bindegewebes fördert.

Muskulatur stärken
Sportübungen, die gegen Cellulite helfen, finden Sie auch auf http://www.Cellulite-Behandeln.com

4. Muskulatur aufbauen

Eng mit dem Bindegewebe verbunden ist die Muskelmasse. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Frauen wegen ihrer genetischen Beschaffenheit nicht in der Lage sind (ohne Zugabe entsprechender Hilfsmittel), die gleiche Menge an Muskelmasse wie Männer aufzubauen. Die Angst, zu viel Muskelmasse durch ein Krafttraining aufzubauen, ist daher unbegründet. Ein wesentlicher Vorteil von Muskeln, neben einem sportlichen und knackigen Erscheinungsbild, ist der, dass die Muskel im Ruhezustand Fett verbrennen. Denn im Gegensatz zum Fettgewebe verbrauchen Muskel auch in der Ruhephase Energie.

Cellulite Therapien – Was bringen sie und wie wirken sie?

Lymphdrainage:

Bei der Lymphdrainage handelt es sich um eine spezielle Massagenform, bei der der Lymphfluss in Gang gebracht wird. Die Massage bewirkt, dass Wasseransammlungen im Gewebe über die Nieren ausgeschwemmt werden. Theoretisch ist die Lymphdrainage auch wirkungsvoll, allerding jedoch, solange massiert wird. Nach Abschluss der Massage kommt es erneut zur Wasseransammlung im Gewebe. Alternativ kann eine Endermologie (elektrische Lympdrainage) durchgeführt werden. Der Unterschied liegt, wie der Name schon sagt, in der Ausführung der Massage und den Kosten. Denn während eine manuelle Lymphdrainage im Durchschnitt mit 40 Euro pro Sitzung zu Buche schlägt, kann die elektrische Massagemethode schon mal das Doppelte kosten.

Dazu hat Elisa eine Anti Cellulite Liste veröffentlicht, die die Wirksamkeit bestimmter Methoden näher betrachtet und teilweise gänzlich ausschließt.

Achtung Laser gegen CelluliteMesotherapie, Infrarotlicht:

Zwar gibt es weder für die Mesotherapie (http://www.mesotherapie.org/) noch für die Infrarotlicht-Methode verlässliche Studien, die die Wirksamkeit beider Methoden bestätigen oder widerlegen. Dennoch werden mit den beiden Methoden Erfolge in der Behandlung von Cellulite erzielt. Denn: Die Wirkungsweise beider Behandlungsmethoden basiert auf der Reizung des Gewebes. Das “alte” Gewebe wird dadurch zerstört und abgebaut, wodurch der Körper gezwungen wird, neues, straffes Gewebe zu bilden. Es kommt kurzfristig zum straffenden Effekt.

Hormone:

Manch eine Frau greift in ihrer Not zu Testosteronsalben, um – mit ärztlichem Segen – die Hügellandschaft zumindest etwas zu mindern. Doch, wenn die Wirkstoffe der Salbe (das Testosteron) über die Haut in die Blutbahn gelangen, können zusätzliche unerwünschte Nebenwirkungen auftreten, wie eine tiefe Stimme, Behaarung im Gesicht und am Körper sowie hormonelles Ungleichgewicht zum Beispiel.

Bodywrapping:

Beim Bodywrapping trägt die Kosmetikerin eine Packung bestehend aus Moorschlamm, Algen, Heilerde oder Fango auf den Bauch, Beine und Po und wickelt die Körperteile mit einer Klarsichtfolie ein. Durch den Wärmestau unter der Folie wird zum einen die Durchblutung angekurbelt, zum anderen öffnen sich die Poren und der Lymphfluss kommt in Gang, sodass Stoffwechselabfallprodukte (Schlacken, Giftstoffe) ausgeschieden werden. Mindestens zehn Sitzungen werden benötigt, um einen sichtbaren und spürbaren Effekt zu erzielen. Zudem muss die Behandlung konsequent fortgeführt werden, denn nur so lange hält diese auch an. Ein weiterer Nachteil: Bodywrapping eignet sich nicht für jene, die wärmeempfindlich sind.

Fettabsaugung:

Wer auf schnelle Erfolge abzielt, entscheidet sich zumeist für die Fettabsaugung. Denn in der Theorie funktioniert die Methode, da, wenn der Körperumfang verringert wird, verschwindet auch die Cellulite. So die Theorie. In der Praxis sieht es zumeist leider anders aus. Da das Fett einen hohen Volumen besitzt, kann es passieren, dass nach der Operation die Dellen noch stärker zum Vorschein kommen. Abgesehen von weiteren Risiken, die jeder chirurgische Eingriff in sich birgt, riskieren PatientInnen schwere Komplikationen, wie Infektionen, Blutungen oder starke Schmerzen.

Gray Cells Anti Cellulite Fazit:

Zwar ist Cellulite das Ergebnis von mangelnder Bewegung, falscher Ernährung und hauptsächlich genetischer Beschaffenheit des Bindegewebes, dennoch muss Frau sie nicht akzeptieren und damit leben. Denn mit etwas Sport, protein- und vitaminreicher Nahrung, etwas Pflege und Disziplin kann die Orangenhaut wenn nicht ganz wegtrainiert, so zumindest auf das Minimum reduziert werden.

80% Der Frauen leiden an Cellulite, Graue Zellen sind schuld!

Am Strand die Sonne spüren

Für nahezu 80 Prozent aller Frauen ist Cellulite ein wahr gewordener Albtraum. Schuld daran ist zumeist das schwache Bindegewebe, das sich in Form von kleinen Dellen an den Oberschenkeln, Po und Beinen bemerkbar macht. Zusätzlich gefördert wird die unschöne Kraterlandschaft durch mangelnde Bewegung sowie ungesunde Ernährung und Lebensweise. Um die unschöne Dellen wieder los zu werden, betreiben viele Frauen einen nicht unbeachtlichen Aufwand, und es werden keine Kosten gescheut. Einen Nutzen jedoch bringen nur sehr wenige Methoden, die zudem auch sehr teuer sind.

Was ist Cellulite?

Cellulite, auch Orangenhaut genannt, ist eine Veränderung der Haut, hauptsächlich im Bereich der Oberarme, Hüfte, Po und der Oberschenkel. Betroffen sind zumeist Frauen, auch dünne, da das Bindegewebe bei Frauen lockerer ist, da das Gewebe in bestimmten Situationen, wie etwa in der Schwangerschaft, in der Lage sein muss, sich zu dehnen, ohne dabei die Stützfunktion zu verlieren.

Die Struktur des Bindegewebes einer gesunden Frau (ohne Cellulite) ist geordnet. Das heißt, die Bindegewebestränge verlaufen, ähnlich wie bei einem Lattenzaun, senkrecht zur Haut und werden mit einem Querstrang stabilisiert. Zudem verfügt diese Frau über so gut wie keine Fettzellen, die Stoffwechselschlacken speichern und nach außen drücken können. Bei einer Frau mit Cellulite fehlt die stützende Querverbindung. Zudem sind die Zwischenräume mit großen Fettzellen gefüllt, die Stoffwechselschlacken (all das, was der Körper nicht verarbeiten kann) werden nicht mehr ausgeschieden und der Körper wird übersäuert.

Doch nicht nur allein die Beschaffenheit des Bindegewebes ist für die Entstehung der Cellulite verantwortlich: Genetische Veranlagung, dünne Haut, schlechte Durchblutung und Wassereinlagerungen sind weitere ursächliche Faktoren.

Fettzellen sind schuldCellulitebehandlung: Mythen und was wirklich hilft

Wenn es nach der Kosmetikindustrie gehe, so könne die Frau ihre Problemzonen mit einer “Spezialcreme” und wenigen Massagegriffen wegzaubern. Wirkstoffe wie Efeu, Ginko, Fruchtsäuren und Silizium, aber auch Packungen und Bäder mit Mineral- und Algenzusätzen sollen die Durchblutung steigern und die Bildung von Kollagen ankurbeln. Doch so einfach ist es nicht. Zwar kann eine gute Creme in den oberen Schichten der Haut in Verbindung mit gezielter Drucktechnikmassage gute pflegende oberflächlichen Resultate erzielen und so an der Hautoberfläche für Linderung sorgen, in den tieferen Hautschichten, da wo die Ursache des Problems sitzt, wirkt sie jedoch nicht. Cremes können lediglich – wenn sie täglich und konsequent angewendet werden – als unterstützendes Basisprogram im Rahmen einer ganzheitlichen Therapiemaßnahme eingesetzt werden.

Mit Joggen die Orangenhaut bekämpfen:

Auch wer regelmäßig Joggt und damit den unschönen Dellen den Kampf ansagt, wird feststellen, dass das Joggen zwar die Durchblutung fördert und die Fettzellen zum Schmelzen bringt, das Bindegewebe jedoch profitiert nur spärlich davon. Im Gegenteil sogar: Das Bindegewebe wird durch die stumpfe Einwirkung beim Auftreten noch zusätzlich geschwächt. Besser ist ein sanftes Auftreten, wie zum Beispiel beim Walking oder Schwimmen. Hier werden nicht nur die Gelenke geschont, sondern auch das Bindegewebe gestärkt.